Drei Gründe für schlechte Übersetzungsqualität
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Drei Gründe für schlechte Übersetzungsqualität

Wenn Sie Über­setzungen beauftragen, erwarten Sie logischer­weise (und völlig zu Recht) genaue und kon­sistente Arbeit. Doch oft merkt man erst, dass etwas schief ge­laufen ist, wenn die Über­setzung auf einem neuen Markt ver­öffentlicht wird. Sie werden mit Kunden­beschwerden von Partnern im Land über­schwemmt. Ihre Marke be­ginnt zu leiden. Und da Ihr Pro­dukt nicht so gut an­kommt, wie Sie es sich er­hofft hatten, fangen Sie an, über eine Ver­änderung nach­zudenken.

Aber warten Sie. Bevor Sie Ihrem Über­setzungs­dienstleister (LSP) er­bost die Meinung sagen, atmen Sie tief durch und gehen Sie in sich. Haben Sie das Projekt wirk­lich auf Er­folg ausgerichtet?

Und zwar…

1. Haben Sie Ihre Er­wartungen an die sprach­liche Qualität mess­bar definiert?

Auf dem Papier kann die sprachliche Qualitäts­sicherung (LQA) einfach als der Prozess der Über­prüfung lokalisierter Pro­dukte auf Ge­nauig­keit definiert werden. In Wirklich­keit be­deutet sie für ver­schiedene Menschen unter­schiedliche Dinge. Wenn es keine klar kommu­nizierten Er­wartungen in Bezug auf LQA gibt, dann ist es fast un­möglich, die er­wartete Qualität zu erreichen.

Arbeiten Sie mit Ihrem An­bieter zu­sammen, um die Arten von Fehlern, über die Sie Be­schwerden er­halten (z.B. gramma­tikalische oder termino­logische Fehler) und deren Schwere (Show-Stopper, gering­fügige oder stilistische Fehler) zu be­urteilen. Ver­gessen Sie nicht zu dokumentieren, wer wofür ver­antwort­lich ist, wenn es zu Qualitäts­abweichungen kommt.

2. Setzen Sie Ihre Übersetzungs­ressourcen effektiv ein?

Die Übersetzungs­ressourcen – Ihr Translation Memory, Ihr Glossar oder Ihre Term­base und Ihre Style Guides – sind der Schlüssel zu Qualität und Kon­sistenz. Ohne sie sind Sie auf dem Holzweg. (Benötigen Sie weitere In­formationen darüber, wie Trans­lation Memorys funk­tionieren und was sie für Sie tun können? Sehen Sie sich diese Kurzanleitung an).

3. Haben Sie realistische Er­wartungen an die Termin­planung?

In den letzten Jahren sind die ein­zelnen Lokalisierungs­projekte kon­tinuierlich ge­schrumpft. Die Durch­lauf­zeit (TAT) wird heute oft in Stunden oder Tagen ge­messen, während sie früher Wochen umfasste. Schnelle Markt­einführungen können aber auch heute noch viele Ressourcen binden (Projekte mit 100.000 Wörtern und 5 Tagen Lauf­zeit können durch­aus 40 Übersetzer er­fordern). Es ist möglich, die sprachliche Qualitäts­sicherung in einen so engen Zeit­rahmen zu pressen, aber Sie und Ihr An­bieter müssen pro­aktiv die Er­wartungen an die er­wartete Qualität formulieren, um sicher­zustellen, dass die LQA die ihr ge­bührende Auf­merksamkeit er­hält.

 

Bei RWS Moravia kennen wir die Vor­teile, die Auto­matisierungen und Feedback-Schleifen bringen, die regel­mäßig auf ver­schiedene Arten von Fehlern prüfen. Zusätzlich steuern wir die Zusammen­arbeit mit unseren Über­setzern so, dass wir über die nötige Band­breite ver­fügen, um schnell zu reagieren. Gleich­zeitig können wir ver­schiedene Tools (wie die maschinelle Übersetzung) ein­setzen, um die Arbeit weiter zu be­schleunigen. Am Wichtigsten ist jedoch die Be­ratung. Wir helfen unseren Kunden, die mit ultra­kurzen Terminen ver­bundenen Risiken zu ver­stehen, damit sie ent­sprechend planen können.

Wir haben er­kannt, dass es nicht immer offen­sichtlich ist, wo sich Verbesserungs­potenziale beim Projekt­management, beim Erwartungs­management oder auch in der Fehler­behebung befinden. Gemeinsam können wir aber mit ein wenig Arbeit im Vor­feld den Weg zu hoch­wertigen Über­setzungen ebnen.

 

Welche anderen Faktoren tragen zu schlechter sprachlicher Qualität bei? Haben Sie Erfahrungen mit der voraus­schauenden Optimierung geschäfts­kritischer Prozesse gemacht?? Kontaktieren Sie uns und lassen Sie uns darüber reden!

 

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